Kamishibai setzt sich zusammen aus den japanischen Wörtern für Papier und Schauspiel. In Japan hat die Form des bildgestützten Geschichtenerzählens eine lange Tradition. Erzähler zogen mit dem handlichen Theater durch das Land und gaben gegen eine kleine Unterstützung Geschichten preis.
Das Erzähltheater erinnert auch tatsächlich an einen Koffer. Ein Kästchen mit Türen hinter denen sich die großformatigen Bilder verbergen, auf denen die Geschichten basieren. Öffnen sich die Türen des Theaters, so erweckt der Erzähler die Bilder zum Leben. Märchen, Geschichten und alltägliche Situationen entlockt der Kamishibaierzähler seinen Bildern.
Mir gefällt beim Erzählen mit dem Kamishibaitheater die Erzählsituation besonders gut. Der Erzähler sitzt seinen Zuhörern gegenüber, kann auf Stimmungen eingehen und relativ gut einschätzen, wann die Konzentration und das Interesse nachlassen. Die Verweildauer an einer Geschichte ist bei Kindern unterschiedlich lang. Sie ist abhängig von der Geschichte, den Bildern, doch auch davon ob Kinder das Vorlesen schon kennen oder nicht. Ich verwende beim Erzählen häufig Requisiten, Dinge, die auch in der Geschichte vorkommen. Kommen in einer Geschichte Äpfel vor, dann bringe ich auch Äpfel mit. Die Verknüpfung zwischen dem gehörten Wort, das Bild zum Anschauen und einem Gegenstand zum Anfassen bringt Sinne zusammen, mit denen Kinder die Welt entdecken.
Auch ich reise mit meinem Kamishibaitheater dorthin, wo gern Geschichten gehört werden. Ob Kindergarten, Tagespflege oder Spielkreis, gern besuche ich Gruppen in Ihren Einrichtungen in und um Hannover. Auf Wunsch in Kombination mit einer thematisch passenden Bücherkiste.
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