Es ist Frühling!!!

Endlich…..wie lange haben wir jetzt darauf gewartet…die ersten wärmenden Sonnenstrahlen…die Blumen, die ihre Blüten zeigen und die Bäume zeigen ein erstes zartes Grün.

Haben wir zu Ostern noch Schneemänner gebaut, scheint die Natur jetzt den Frühling einzuläuten und uns nach draußen zu locken.

Um den Tulpen ein wenig Unterstützung zu geben, hier ein frühlingshaftes Fingerspiel:

Fünf Tulpen blühen,

Mit den Händen jeweils einen Blütenkopf bilden

sie wiegen sich im Wind,

Hände hin und her schwenken

fünf Tulpen wackeln

Mit den Händen wackeln

im Frühlingswind geschwind.

Hände leicht anpusten

 

Fünf Tulpen blühen,

Mit den Händen jeweils einen Blütenkopf bilden

sie strecken sich ins Licht,

Hände hoch nach oben strecken

fünf Tulpen wackeln,

Hände hoch halten und wackeln

verblüh’n noch lang nicht.

 

Fünf Tulpen blühen,

Mit den Händen jeweils einen Blütenkopf bilden

doch langsam wird es Nacht,

ganz langsam die Finger zur Faust schließen,  das Schließen bis zur letzten Zeile hinauszögern

fünf Tulpen haben

die Blüten zugemacht.

 

Während viele Fingerspiele Überlieferungen sind, ist dieses hier ein moderner Text. Die Autorin des Textes ist Karin Schäufler. Ich habe das Fingerspiel beim Klett Verlag entdeckt. Der Verlag hat eine Reihe mit dem Namen KlettKita im Programm und veröffentlich Materialien für den Einsatz in Kindergarten, Krippe und der Kindertagespflege.

ladybug-796481_1920

Ein Lied für den Frühling, dass gleichzeitig ein schönes Fingerspiel ist, ist der Ausflug von Familie Sonnenkäfer. Der Liedtext ist für das Fingerspiel jeweils um eine Zeile pro Strophe gekürzt.

Erst kommt der Sonnenkäferpapa,

dann kommt die Sonnenkäfermama!

Und hintendrein, ganz klitzeklein

die Sonnenkäferkinderlein.

Mit den Händen über den Körper des Kindes krabbeln

Sie haben rote Röckchen an

mit kleinen schwarzen Pünktchen dran.

So machen sie den Sonntagsgang

auf unserer Gartenbank entlang.

Über die Arme des Kindes krabbeln.

Sie schauen nach dem Wetter aus,

da wird gewiß Gewitter draus.

Erst schaut Papa, dann schaut Mama

und dann die ganze Käferkinderschar

Zeigen sie verschiedene Variationen von Ausschauhalten, werden sie kreativ, es gibt unzählige Möglichkeiten, z. B. aus den Händen ein Fernglas formen.

Nun muss das Spiel zu Ende sein,

denn müde sind die Käferlein.

Sie breiten ihre Flügel aus

und fliegen alle schnell nach Haus.

Erst gähnen und dann die Arme ausstrecken und Flügel Bewegungen machen.

Größere Kinder können dabei gern den Raum entdecken.

Und was hätte die Oma gesungen?

Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es schon bald.
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei’n:
„Komm in die Felder, Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!“
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen, ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld!

Für die Melodie, einfach mal bei Oma fragen.

Hinterlasse einen Kommentar